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Beispiel A1: Auditorium mit Aufprojektion Für ein Auditorium mit schwierigem Grundriss wurde eine spezielle Form der Aufprojektion gewählt. Der Overhead- Projektor steht einige Meter links vom Bild. Das Objektiv (2100 mm Brennweite) mit den Umlenkspiegeln ist an der Decke befestigt. Projiziert wird auf einen Spiegel an der Rückwand des Raumes, von wo das Bild verzeichnungsfrei auf die Leinwand gelangt. Die Gesamtdistanz von der Folie bis zur Leinwand beträgt fast 20 m.
Die Leinwand kann mittels eines verdeckten Mechanismus nach rechts geschoben werden, das OHP-Bild ist dann in der linken Hälfte. Auf die rechte Hälfte projiziert ein aus der Decke ausfahrbarer Video-/ Daten-Projektor sein Bild. Auf dem Foto ist dieser Projektor eingefahren und deshalb nicht zu sehen.
Hier eine Aufnahme des Raumes von der Rückwand aus. Das Objektiv ist als heller Punkt zu sehen und blendet das Publikum nicht. Die Decke wurde im Bereich des Strahlengangs leicht angehoben, damit das Bild 2 m Kantenlänge erreichen kann.
Im Grundriss können Sie den Strahlengang des Overhead- Projektors sowie den rot markierten Oberflächenspiegel - der für extreme Planität vor der Beschichtung poliert wurde - gut erkennen.
In der Schnitt- Zeichnung sehen Sie deutlich, dass wir die Technik an die schwierigen Raumverhältnisse recht gut anpassen konnten. |